Bist du noch im Wort Gottes, wenn du etwas weglässt, veränderst oder hineininterpretierst?


Viele Christen lesen die Schrift durch eine „rosa Brille“, sei die durch den Dispensationalismus, die Charismatik oder die liberale Theologie.

Es werden Dinge in die Schrift hineingelesen, die so nicht in ihr zu finden sind.

Dass dies nichts Neues ist, zeigte sich schon bei Adam und Eva, als Eva mit der Schlange (Satan) diskutierte.


Sie nahm etwas von Gottes Wort weg.   In Vers 2 ließ Eva das Wort „nach Belieben“ weg. Ursprünglich hatte Gott in Kapitel 2,16 gesagt: „Von jedem Baum des Gartens darfst du nach Belieben essen.“ Hier entsteht der Eindruck, dass Satans listige Einflüsterung („Gott enthält euch etwas vor!“) einen Platz in Evas Herzen gefunden hatte. Sobald man anfängt, Gottes Gnade und seine Güte infrage zu stellen oder sie zu vergessen, gelingt es viel leichter, dem Willen Gottes

Ungehorsam sein.


Sie fügte Gottes Wort etwas hinzu.   Die Worte „Nicht anrühren“ finden sich in der Aussage Gottes nicht. Dadurch machte Eva Gottes ursprüngliche Aussage nicht nur weniger großzügig, indem sie die Worte „nach Belieben“ wegließ, sie ließ auch das Gebot bedrückender erscheinen, indem sie „nicht anrühren“ hinzufügte.

Dabei sagte sie noch: „Gott hat gesagt“. 

Gottes Gebote sind nicht schwer ( 1. Johannes 5,3). Satan möchte dies uns nur so erscheinen lassen.


Sie veränderte Gottes Wort. Gott hatte nicht gesagt: »… damit ihr nicht sterbt«. Er sagte vielmehr: „… denn an dem Tag, da du davon isst, musst du sterben“ (1 Moses 2,17). 


Die angekündigte Strafe, für den Ungehorsam, die Eva Satan nannte, erschien längst nicht so hart, wie Gott sie eigentlich meinte. So konnte Eva es auch wagen, Gottes Willen zu missachten und Satans Willen zu tun.


Wenn man nun mit Gottes Wort auf derartige Weise umgeht, ist das Herz sperrangelweit offen für satanische Versuchungen: Satan brauchte Eva nur noch erlauben, den Baum losgelöst von Gottes Wort zu betrachten. Jetzt sah sie, dass er „gut zur Speise … eine Lust für die Augen und … begehrenswert wäre, um Einsicht zu bekommen“.     

(1. Moses 3,6). 


Nun musste Eva eine Wahl treffen – entweder Gottes Wort oder Satans Wort. Sie verwarf Gottes Wort, glaubte dem Teufel und sündigte. Wir alle müssen unter den Folgen Ihrer Entscheidung leiden, wie auch die gesamte Menschheit.


Gott führt seinen Willen auf Erden durch Wahrheit aus; Satan versucht, seine Ziele durch Lügen zu verwirklichen. Wenn ein Kind Gottes der göttlichen Wahrheit vertraut, dann kann der Geist Gottes mächtig in ihm wirken, denn der Heilige Geist ist „der Geist der Wahrheit“ (Johannes 16,13).

Wenn aber ein Mensch der Lüge glaubt, dann beginnt Satan, in seinem Leben zu wirken, „denn er ist ein Lügner und der Vater derselben“ (Johannes 8,44). Der Glaube an das Wort Gottes (somit Jesus) führt zum Sieg; Der Glaube an Satans Lügen führt ins ewige Verderben. Allerdings kündigt Satan niemals an: »Dies ist eine Lüge!« Er ist eine Schlange, ein Verführer und Täuscher. Dabei gibt er stets vor, seine Lügen entsprächen Gottes Wahrheit.


Denn solche sind falsche Apostel, betrügerische Arbeiter, die die Gestalt von Aposteln Christi annehmen. Und kein Wunder, denn der Satan selbst nimmt die Gestalt eines Engels des Lichts an (2. Korinther 11, 13-14).


Satan ist ein Täuscher und Blender. Es gibt auch unter „Christen“ Täuscher, die sich verstellen und vorgeben, etwas zu sein, was sie nicht sind. Paulus sagte dies schon.


„Ich war in Gefahren unter falschen Brüdern.“ (2. Korinther 11,26).


Das Unkraut aber sind die Söhne des Bösen (Matthäus 13,38).


Es gibt auch ein „falsches Evangelium.“


Aber selbst wenn wir oder ein Engel vom Himmel euch etwas anderes als Evangelium verkündigen würden als das, was wir euch verkündigt haben, der sei verflucht! (Galater 1,8)


Wenn man sich heute so umsieht, werden Dinge verkündigt, die so im Wort Gottes nicht zu finden sind.

Angefangen von einer Vorentrückung der Gläubigen( oder auch „geheime Entrückung“) bis zur Verlierbarkeit des Heils eines echten wiedergeborenen Christen. Zudem setzten sich auch immer mehr Frauen durch, die in den Gemeinden lehren oder predigen.


Es wird auch von einigen die Dreieinigkeit vehement geleugnet und als „Irrlehre“ deklariert.


Seid ihr wirklich noch IM WORT GOTTES?


Meistens ist es das eigene Ego, das sich über  das Wort Gottes stellt und dann die Dinge so hinbiegt, dass es als Gotteswort erscheint!

In Wirklichkeit wird die eigene Wahrheit verkündet und das Wort Gottes dafür benutzt.

Wie zu Anfang schon am Beispiel von Eva gezeigt, agiert Satan immer noch mit der gleichen Methode.


Das Wort anzweifeln, es verdrehen und diesem dann einen anderen Sinn geben.

Sind sich solche „Lehrer“ bewusst, was damit anrichten? Haben diese überhaupt den Auftrag Gottes, zu lehren?  


Sagt Gott wirklich, dass wir Christen keine Drangsal erleiden müssen? Sagt sein Wort wirklich aus, dass Frauen lehren und predigen dürfen? Sagt Gott, dass wir Theologie studieren sollen, um sein Wort besser oder richtig zu verstehen?

Gibt es irgendeinen Hinweis in Gottes Wort, dass uns gesagt wird, wir benötigen einen Schlüssel, in dem Fall den Dispensationalismus, um das richtige Verständnis dafür zu bekommen?


Ehrlich! NEIN, das sagt es nicht aus.


Diese Menschen gehen leichtfertig mit dem Wort Gottes um, sie überheben sich über das Wort und behaupten noch, „Gott hat gesagt“.

Dabei lehren sie selbst nur Fabeln und ihre eigene Wahrheit. Aber nicht Gottes Wahrheit.


Denn solche sind falsche Apostel, betrügerische Arbeiter, die die Gestalt von Aposteln Christi annehmen. Und kein Wunder, denn der Satan selbst nimmt die Gestalt eines Engels des Lichts an (2. Korinther 11,13 -14).


In meinem Herzen habe ich dein Wort verwahrt, damit ich nicht gegen dich sündige  (Psalm 119,11).


(Die Bibelstellen wurden aus der Schlachter 2000 und Elberfelder Bibel übernommen)